Abgeschickt von Simone am 30 August, 2004 um 10:43:54:
Antwort auf: Welsh-Cob Wallach total ängstlich von Maike am 29 August, 2004 um 21:25:32:
: Wir haben vor kurzem einen 6-jährigen Welsh Cob Wallach gekauft der jetzt seit einem Jahr hier in Deutschland ist. Wir wussten das er längere Zeit nicht in der Hand war und das es schwierig werden würde. Als wir ihn abgeholt haben mussten wir aber mit erstaunen feststellen das er sich Problemlos verladen und auch führen ließ. So fingen wir dann langsam an mit ihm zu arbeiten, auf der weide führen ein bisschen putzen (alles kein Problem) bis er sich dann am dritten Tag vor einem Vogel erschreckte und wir drei Stunden lang versuchten ihm erstmal wieder das Führseil abzunehmen, wir wussten das wir ihn nicht in die enge treiben durfte oder sonste komischen Dinge machen durften also musssten wir da sitzen und warten bis er zu uns kam. Danach ging führen nur noch ohne Führseil, mein Mann versuchte dann ihn das erste mal , auf dem Reitplatz zu longieren, was auch prompt in die Hose ging da er sofort davonstürmte, und zwar nicht im Kreis sondern nach außen wo wir Menschen natürliche keine Chance mehr haben ihn zu halten. Na ja Pferd wieder eingefangen neue Lösung ein Round Pen wurde errichtet, nach außen konnte er nicht mehr musste also an der Longe laufen, natürlich nur im Renntrab und vollkommen aufgeregt, aber immer mit dem ende das wir ihn immer noch geführt haben. Nächster Schritt war dann Trense drauf, kann ja was werden haben wir gedacht, aber nein er nahm das Gebiss bald besser an wie mein eigenes Pferd kein Problem. Ein paar Tage später haben wir dann einen Longiergurt probiert auch kein Problem. Ich muss nur dazu sagen er ist in allem was wir tun sehr vorsichtig und ängstlich und immer bereit sofort zu flüchten. So denn haben wir gedacht das klappt ja gut, am nächsten Tag sollte es dann nochmal so weitergehen und da fing das "große" Problem an. nachdem wir ihn geputzt hatten und ihn trensen wollten ist er ausgeflippt, als er die Trense sah geriet er total in Panik riß meinem Mann das Halfter aus der Hand und ab gings, wir hatten soweit abgesperrt das er nicht weit konnte ein paar mal wieder eingefangen und auch wieder weggerissen. Am nächsten Tag haben wir ihn dann in den Offenstall gesperrt wo wir dann die Trense wieder anlegen konnten, ohne Gewalt er hat es freiwillig angenommen, danach haben wir ihn laufenlassen. dieses Problem haben wir jetzt jeden Tag. wir können ihn von der weide holen aber dann reißt er sobald es geht wieder weg und man kann ihn nicht halten er hat so eine enorme Kraft die er auch bewusst einsetzt, nicht das er schlägt oder so er zieht nur weg, in der Box allerdings, na ja da geht es, weil er ja nicht weit weg kann er muss aber auch freiwillig kommen wir stellen ihn nicht unter zwang in dem Sinne (nur das wir seine Freiheit eingrenzen). Wir wissen jetzt so langsam nicht mehr wie wir weitermachen sollen, wie kann man das Problem mit diesem enormen abhauen wieder abstellen, dem einzigen dem er einigermaßen vertraut ist meinem mann ich darf auch ran kann ihn auch einfangen aber er hat dort eine stärkere Beziehung zu, fremde können nicht in seine nähe. In der Nacht vor dem Tag als das Hauptproblem anfing waren Nachts Leute auf der Weide gewesen was wir von einem Nachbarn erfuhren weil er die Taschenlampen gesehen hatte. (Weide läuft an einem Wanderweg vorbei). Können sie uns vielleicht weiterhelfen? Wären sehr verbunden.
: Mfg Maike
Gibt es einen bestimmten Punkt bis wohin er mit kommt und sich dann losreist? Weil ich glaube euer Pferd hat sich da ein Schema zurechtgelegt wie der Herr Geitner immer sagt. Ich würde versuchen ihn gehen zu lassen bevor er sich losreiseb kann. Sicher ist es nicht besonders toll wenn man das Pferd "nur einfängt und sofort wieder losläßt". Aber er kommt ja wohl auch ein Stück mit und darauf würde ich aufbauen. Wie Sabine schon sagte, er braucht anscheinend länger bis Vertrauen fasst. Ich würde für den Anfang garnichts großartiges mehr machen als einfangen und loslassen und wenn er sich zwischendurch mal losreist wieder ienfangen und erst dann beeenden wenn es so geht wie ihr es wollt. Und dann natürlcih ganz,ganz doll loben.
Nicht die Geduld verlieren und übern, üben, üben.
LG Simone