Abgeschickt von Petra am 30 August, 2004 um 21:22:37
Antwort auf: Welsh-Cob Wallach total ängstlich von Maike am 29 August, 2004 um 21:25:32:
Liebe Maike,
ja dieses losreißen ist eine shclimme Sache.
Ich denke du musst noch weniger von ihm verlangen. Einfangen, ein Schritt führen, abmachen, frei lassen aber erst nach Befehl. Dann beim nächten MAl nur zwei Schritte führen und wieder loslassen. Am nächstenTag drei Schritte usw. Am besten da, wo er sowieso nicht groß weg kann. Evl. auch nicht täglich sondern nur alle 2 oder 3 Tage was machen.
Versuch die Aufgaben so zu gestalten, das sie auch klappen. In ganz kleinen Schritten kommt man zwar langsamer aber sicher ins Ziel.
Ich würde auch nicht so vorsichtig sein. Ihn auf Koppel stelel nund erst recht rumfuchteln, die gewöhnen sich schnell an so was. Und eigentlich solte die Aufmerksamkeit bei dir und nicht in der Umgebung sein, ja ich weiß, leicht gesagt.
Viel Abwechslung. Und am besten immer alles von beiden Seiten. Evl. kann man auch zwei Stricke nehmen, falls er sich (vom kürzeren) doch mal losmacht ist er gewiß total irritiert dann doch nicht frei zu sein.
Hast du die Geitner Bücher schon gelesen? Im zweiten ist eine sehr schöne Schritt für Schritt Trainigsanleitung, fängt bei betreten der Box (oder Weide) an, geht über putzen usw.
Wichtig auch so bald du ihn hast bzw. er bei dir ist, er darf nirgends hin gucken, immer seinen Kopf zu dir bzw. gerade. immer wieder. Ich könnte mir auch vorstellen, das die Dualaktivierung bei ihm viel bewirken würde.
Gibt er denn so auf Druck nach? Mal mit den Fingern auf das Genick, da wos Halfter sitzt, drücken und so bald er nur einen Millimeter nach unten geht aufhören. Dies öfter üben bis er begreift was er soll. Auch mit dem Körper sollte er vor dir weichen. Du bist Boß und wo du lang wilst muß er aus dem Weg.
Wenn ihr ein Rounpen habt kannst du auch trainieren, das er auf Druck am Strick bzw. Longe nachgibt. Erst eien Meter neben ihm stehen und Druck so aufbauen das er eigentlich auf dich zu kommen müsste. Sofort nachgeben wenn ers macht. Hohe Konzetration auch auf deiner Seite ist unbeding erforderlich. Egal was er macht (und wenn er rückwärts Runder dreht) Druck halten und völlig ruhig bleiben, erst nachgeben wenn er den Kopf oder Körper ein Stück zu dir bewegt und Feierabend sofort nach einer guten Sache.
Sicher währe es auch serh gut für dich ins Geitner Forum zu gehen. Mike kann dir gewiß die besten Ratschläge geben. Und ich könnte mir bei dem kleine Kerl vorstellen, da sdu auch in Zukunft die eine oder andere Frage haben wirst.
Ich wünsch dir ganz viel Geduld und der Erfolg wird sich einstellen wenn du immer ruhig und sehr kosequet bleibst.
Liebe Grüße Petra www.curly-araber-.de
: Wir haben vor kurzem einen 6-jährigen Welsh Cob Wallach gekauft der jetzt seit einem Jahr hier in Deutschland ist. Wir wussten das er längere Zeit nicht in der Hand war und das es schwierig werden würde. Als wir ihn abgeholt haben mussten wir aber mit erstaunen feststellen das er sich Problemlos verladen und auch führen ließ. So fingen wir dann langsam an mit ihm zu arbeiten, auf der weide führen ein bisschen putzen (alles kein Problem) bis er sich dann am dritten Tag vor einem Vogel erschreckte und wir drei Stunden lang versuchten ihm erstmal wieder das Führseil abzunehmen, wir wussten das wir ihn nicht in die enge treiben durfte oder sonste komischen Dinge machen durften also musssten wir da sitzen und warten bis er zu uns kam. Danach ging führen nur noch ohne Führseil, mein Mann versuchte dann ihn das erste mal , auf dem Reitplatz zu longieren, was auch prompt in die Hose ging da er sofort davonstürmte, und zwar nicht im Kreis sondern nach außen wo wir Menschen natürliche keine Chance mehr haben ihn zu halten. Na ja Pferd wieder eingefangen neue Lösung ein Round Pen wurde errichtet, nach außen konnte er nicht mehr musste also an der Longe laufen, natürlich nur im Renntrab und vollkommen aufgeregt, aber immer mit dem ende das wir ihn immer noch geführt haben. Nächster Schritt war dann Trense drauf, kann ja was werden haben wir gedacht, aber nein er nahm das Gebiss bald besser an wie mein eigenes Pferd kein Problem. Ein paar Tage später haben wir dann einen Longiergurt probiert auch kein Problem. Ich muss nur dazu sagen er ist in allem was wir tun sehr vorsichtig und ängstlich und immer bereit sofort zu flüchten. So denn haben wir gedacht das klappt ja gut, am nächsten Tag sollte es dann nochmal so weitergehen und da fing das "große" Problem an. nachdem wir ihn geputzt hatten und ihn trensen wollten ist er ausgeflippt, als er die Trense sah geriet er total in Panik riß meinem Mann das Halfter aus der Hand und ab gings, wir hatten soweit abgesperrt das er nicht weit konnte ein paar mal wieder eingefangen und auch wieder weggerissen. Am nächsten Tag haben wir ihn dann in den Offenstall gesperrt wo wir dann die Trense wieder anlegen konnten, ohne Gewalt er hat es freiwillig angenommen, danach haben wir ihn laufenlassen. dieses Problem haben wir jetzt jeden Tag. wir können ihn von der weide holen aber dann reißt er sobald es geht wieder weg und man kann ihn nicht halten er hat so eine enorme Kraft die er auch bewusst einsetzt, nicht das er schlägt oder so er zieht nur weg, in der Box allerdings, na ja da geht es, weil er ja nicht weit weg kann er muss aber auch freiwillig kommen wir stellen ihn nicht unter zwang in dem Sinne (nur das wir seine Freiheit eingrenzen). Wir wissen jetzt so langsam nicht mehr wie wir weitermachen sollen, wie kann man das Problem mit diesem enormen abhauen wieder abstellen, dem einzigen dem er einigermaßen vertraut ist meinem mann ich darf auch ran kann ihn auch einfangen aber er hat dort eine stärkere Beziehung zu, fremde können nicht in seine nähe. In der Nacht vor dem Tag als das Hauptproblem anfing waren Nachts Leute auf der Weide gewesen was wir von einem Nachbarn erfuhren weil er die Taschenlampen gesehen hatte. (Weide läuft an einem Wanderweg vorbei). Können sie uns vielleicht weiterhelfen? Wären sehr verbunden.
: Mfg Maike