Abgeschickt von iris am 21 September, 2004 um 23:57:36
Antwort auf: Re: !!!!!!!!!!Kleine Anmerkung zu euren schreiben.!!!!!!!!!!!!!! von Maike am 30 August, 2004 um 17:53:21:
: Ich hab da noch ein Anliegen. Wie ich bereits sagte haben wir gewusst das wir keine komischen Sachen machen durften. Das heißt im Klartext, wir haben wärend der ganzen Zeit seit er bei uns ist nicht einmal geschrien, gefuchtelt oder sonstiges gemacht und im übrigen muss ich sagen das es uns bei ihm auch nicht schwer fällt, weil seine Art es schon unerlässlich macht ruhig zu bleiben. Nächstes ist wir haben ihm auch noch nicht einmal in irgendwelcher Form auch immer Schmerzen zugefügt selbst nicht beim longieren da wir die Longe genau aus diesem Grund im Halfter einschnallen was er drunter trägt, da wir es nicht abmachen dürfen, weil wir es wahrscheinlich nie wieder drauf bekommen würden die gefahr ist im Moment einfach zu groß. Und Leckerlis bekommt er auch, wir sind ja nicht von gestern. Im Laufe meines Reiterlebens habe ich gelernt erstmal das Pferd zu beobachten und mit ihm vom Boden aus zu trainieren bevor ich etwas anderes mache. Egal welches so konnte ich immer einschätzen was mir blüht, vertaue ich ihm nicht setzte ich mich auch nicht drauf, die einzige ausnahme war mein eigenes Pferd da wir ihm bei einem Händler kauften und ich mich binnen sehr kurzer Zeit entscheiden musste und ich mich dann ja halt auch draufsetzten musste bevor ich in kaufte. Als er dann zuhause war hat es aber sicherlich auch zwei Wochen gedauert bis ich das nächste mal drauf saß, ich konnte ihn überhaupt nicht einschätzen bis zu einem gewissen knackpunkt an dem er mir total sympatisch wurde, jetzt ist er mein größter schatz. Lange üben tuen wir auch nie damit wir ihn nicht überfordern das was wir wollten muss bis dahin aber schon klappen wir brechen nicht einfach so ab. Ihr müsst euch vorstellen ihr habt ein halbes Wildpferd vor euch das aber irgenwann einmal gelernt hat die Trense usw. unter bestimmten Vorraussetzungen anzunehmen und dieses dann auch zu akzeptieren. Sonst kann er aber gar nichts er hört wohl auf die ruhige Stimme (ab und zu) aber Tempi bestimmt er z.B. beim longieren selbst, kein Stimmkomando der Welt bewegt ihn zum durchparieren nur schneller geht immer. Wie bringen wir ihm denn nun bei sich nicht mehr loszureißen, ja klar hat er gepeilt das er jetzt immer weg kann. Aber es ist auch schwierig der Ranghohe zu werden wenn man nichts an zu schnellen bewegungen ect. machen darf usw. Bodenarbeit an der sag ich mal kurzen Hand (Führseil) ist unmöglich er läuft auf dem Reitplatz usw. gleich weg. Ich sag ja Wildpferd mäßig halt mit einem Tatsch von Verstand. Ich weiß auch nicht wie ich euch das sonst klar machen soll, schwierig halt. Aber alles das was ihr geschrieben habt wissen wir auch selber. Ist nicht bös gemeint aber es ist bisslang nicht das auf was ich gehofft habe.
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Hallo Monika!
wenn ich eure Geschichte so lese, muß ich spontan an die Join-up Methode von Monty Roberts denken, eine Round-Pen habt ihr ja, und somit auch nichts zu verlieren. Um nichts falsches zu beschreiben nur soviel: das Pferd (bei Monty waren es anfangs tatsächlich Wildpferde / wilde Mustangs) wird im Round-pen solange fortgeschickt, bis es von sich aus Kontakt zu dir aufnehmen möchte und dir dann auch ohne Leine gerne folgt, dich sozusagen als Leittier akzeptiert!. Es gibt versch. Bücher und auch Videos von M.R. in denen seine Methode genau beschrieben wird!
Ich hab's übrigens schon selbst ausprobiert und es funktioniert tatsächlich (obwohl wir nur einen 40x20 Reitplatz haben)!
Liebe Grüße und viel Glück
Iris